Heiter büs wolkig

nach Peter Jehl

In der Maske und hinter der Bühne

Bericht der Borkener Zeitung am 11.11.2013

Ein herrliches Durcheinander

„Plesiermakers“ machen in der Burg richtig Spaß

 

Gemen (mge) Wenn reichlich Szenenapplaus und dröhnendes Lachen die Aula der Burg Gemen erschüttern, kann das eigentlich nur den „Plesiermakers van Gämen“ gelten. In diesem Jahr erhielten die eher kleinen, aber umso feineren Rollen besonderen Applaus.

Nach dem der Vorhang aufgegangen war, erlebten die Zuschauer das verwirrende Stück um den Brauereibesitzer August Homborn (Albert Osing), der in Raesfeld eine Frau namens Beatrix (Irene Osing) angefahren hatte und selbige nun als Wiedergutmachung für einige Tage in sein Gasthaus einlädt.

Man ahnt es schon: Beatrix ist nicht das unschuldige Ding vom Lande und bringt August ganz schön in die Bredouille – zumal seine Ehefrau Mathilde (Ingrid Albers) als resolute Vorsitzende einen Überwachungsverein für unsolide Ehemänner führt.

Die Wirtsleute Alois Fasselt (Theo Larfeld) und Ehefrau Berta (Magdalene Bockwinkel) mischen da fleißig mit und bringen mit Sohn Helmut (Tobias Becker-Hardt), der sich in Homborns Tochter Luise (Maria Raap) verguckt, die nötige Liebesgeschichte ins Programm.

Soweit der tragende Unterbau. wenn da nicht Julius Armageddon Wipperling (Rainer Föcking) wäre, der neben dem staatstragenden Namen auch die furiose Thekla (Marion Heming) sein Eigen nennt.

Julius Armageddon, etwas unterbelichtet und stets kränklich , ist das Salz in dieser amüsanten Suppe. Ob er nach einer Nacht in der Skigondel bibbernd stottert, im feinen Staat nichts versteht oder als Michel im Schlafrock erscheint: Es wird gelacht. Gleiches gilt für den kurzen, aber heftigen Auftritt seiner Ehehälfte. Ganz große Leistung von Rainer Föcking und Marion Heming.

 

Fast drei Stunden beste Unterhaltung mit einer tollen Truppe, die Spielleiterin Marita Laertz perfekt vorbereitet hatte. Birgit Lechtenberg gab als Souffleuse die nötigen Stichwort. All das in einem vorzüglichen Bühnenbild mit vielen Details. Ach ja: Das fällige Happyend gab es natürlich auch, sonst wäre es ja kein Lustspiel.

Bühnenproben

Bühnenaufbau

Kartenvorverkauf

Artikel im Stadtanzeiger Borken vom 2.10.2013

Plesiermakers van Gämen präsentieren neues Stück

„Heiter büs wolkig“

  

Gemen (mge). „Heiter bis wolkig, so lautet der Titel des neuen Stückes, an dem die „Plesiermakers van Gämen“ schon seit Wochen proben. Den Dreiakter von Peter Jehl hat Alfons Ebbing nicht nur ins Plattdeutsche übersetzt, sondern auch den Gemener Verhältnissen angepasst. Schließlich ist neben den schauspielerischen Leistungen auch das Lokalkolorit ein wichtiger Aspekt. Regisseurin Marita Laertz arbeitet mit den Akteuren derzeit noch am Feinschliff, aber die Textbücher werden immer weniger in Anspruch genommen. Die Handlung selbst dreht sich um einen Verkehrsunfall mit unangenehmen Folgen.

Aus der gut gemeinten Wiedergutmachung für das „Unfallopfer“ wird eine turbulente Geschichte um Liebe, Abwege und eifersüchtige Ehefrauen. Da ist natürlich der Spaß garantiert.

 

Wer sich eine der Aufführungen in der Aula der Jugendburg am 8. November um 19.30 Uhr oder am 9. November um 14.30 Uhr und 19.30 Uhr ansehen will, sollte sich im Vorverkauf Karten sichern. Der Vorverkauf ist am 26. Oktober von 10.00 bis 13.00 Uhr im Heimathaus Grave. Sollten Restkarten übrig bleiben, sind diese ab dem 28. Oktober im der Lotto-Annahmestell Dörthe Nienhaus zu haben.

Theaterproben

Artikel in der Borkener Zeitung vom 24.08.2013

Plesiermakers van Gämen präsentieren neues Stück

 

„Heiter büs wolkig“

 

Gemen (mge) Daumen hoch für das neue Stück der „Plesiermakers van Gämen“. Die Truppe brennt darauf, das Lustspiel in drei Akten „Heiter büs wolkig“ von Peter Jehl auf die Bühne zu bringen. Alfons Ebbing hat den Text ins Plattdeutsche übersetzt und die Namen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

„Wir proben seit Mai im den Pfarrheimen beider Kirchengemeinden. Jetzt treffen wir uns zweimal in der Woche und die Textbücher verschwinden immer mehr“, so Spielleiterin Marita Laertz. Auf der Bühne stehen diesmal Theo Larfeld, Magdalene Bockwinkel, Tobias Becker-Hardt, Albert Osing, Ingrid Albers, Maria Raap, Rainer Föcking, Marion Heming und Irene Osing.

Für die ist die Textsicherheit diesmal besonders wichtig. Zum einen, um Souffleuse Birgit Lechtenberg nicht zu überanstrengen und dann, weil die Handlung ziemlich verzwickt ist. Aus einem kleinen Unfall wird eine ganz große Geschichte. Da wird nämlich in Raesfeld Beatrix von Brauereibesitzer Homborn angefahren. nur leicht, aber immerhin. Als Wiedergutmachung lädt er die Dame für ein paar Tage in das vom ihm an Alois Fasselt verpachtete Gasthaus ein. Was harmlos gemeint ist, entwickelt sich zum Drama, schließlich ist Beatrix nicht ohne und Homborns Frau Vorsitzende eines Tugendvereins. Natürlich spielt Liebe eine Rolle, solide Ehemänner und solche, die sich dafür halten, eifersüchtige Ehefrauen und liebestolle Wirtssöhne. Es wird wohl ein nettes Ende geben, schließlich sind wir im Lustspiel. Dass es deftig zugeht und Ortsbezüge nicht fehlen, ist garantiert.

Wer es genau wissen will, sollte eine der drei Veranstaltungen besuchen und sich schon jetzt die Termine vormerken. Der Vorverkauf ist am 26. Oktober von 10 bis 13 Uhr im Heimathaus Grave.

Restkarten werden danach im der Lotto-Annahme Dörthe Nienhaus zu haben sein. Die Aufführungen sind am 8. November um 19.30 Uhr und am 9. November um 14.30 und 19.30 Uhr jeweils in der Aula der Jugenburg.

 

Am 27. November 2012 begannen die ersten Vorbereitung für unser neues Theaterstück 2013

Nach der Vorstellung ist vor der Vorstellung

und so haben kurz nach unseren Aufführungen schon wieder zusammen gesessen und das Theaterstück für das kommende Jahr geplant.

Ein neues Stück ist ausgewählt und die Aufführungstermine sind festgelegt.

Was aber besonders erfreulich ist, wir haben zwei neue Theaterkollegen gewonnen.

Tobias Becker-Hardt und Walter Brandt werden uns ab diesem Jahr tatkräfig auf der Bühne unterstützen.

Wir wünschen vorab schon einmal: Toi, toi, toi

Besuche

Besucherzaehler

Wir suchen Verstärkung!

Damit die Plesier-

makers auch in den

nächsten Jahren die

Lachmuskulatur ihrer

Zuschauer strapazieren

können, suchen wir 

Nachwuchs.

Wer Lust am Theater

spielen und an der

plattdeutschen Sprache hat,

kann sich direkt an

Birgit Lechtenberg, lechtenberg.jb@gmx.de

oder an einen der

anderen Plesiermakers wenden.